Alster-Whisky
 


Wenn über irischen Whiskey gesprochen und diskutiert wird, ist man sehr schnell bei den Topmarken wie z.B. Redbreast, Yello Spot oder Connemara. Aber auch die sich seit einiger Zeit wieder am Markt befindende Destille "Teeling". Alle haben sie etwas gemeinsam. Sie sind weicher, öliger.....anders als die schottischen Whiskys. Sie zu gegeneinander zu vergleichen wäre falsch. Die irischen Whiskeys werden von vielen Whiskey-Liebhabern den schottischen sogar  vorgezogen. Und die Vielfalt der Iren ist stark im kommen. Nirgendwo, außer in Deutschland gibt es so viele neue Destilleneröffnungen wie dort.

Es lohnt sich auf jeden Fall auch auf den irischen Markt ein Auge zu werfen.


Die nördlichste Destille der Welt!

Im Rahmen meines Urlaubs, ich habe eine Reise mit dem Wohnmobil zum Nordkap unternommen, stand auch auf meiner Liste der Besuch der Aurora-Destille in Norwegen.



In Aaeoeybuktneset 44, Lyngseidet , zwischen Nordkap und Lofoten liegt diese ganz junge Brennerei. Ca. dreißig Kilometer abseits von unserer Reiserute lag das Gebäude. Erreichbar über eine drittklassige Straße.

Die Öffnungszeiten aus dem Internet waren etwas unterschiedlich mit den Zeitangaben. Wir haben es trotzdem gewagt.
Beim Erreichen konnten wir noch deutlich Besucherfrequenz wahrnehmen. Doch zu unserem Pech war es eine Privatveranstaltung. Gleich am Eingang wurden wir wieder nach draußen geschickt. Mit den Worten :  „Wir können am nächsten Tag wiederkommen“ wurde das Thema beendet.
Whisky gab es ohnehin noch keinen. Der erste Whisky erscheint erst im Oktober 2019. Aber ein kleines Glas oder einen Krug wäre ein schönes Mitbringsel  gewesen. Aber ich war da und das zählt fast wie ein kleiner Drum.
Mein Eindruck war, dass hier ein künstlicher Hype für die Schickimicki-Gesellschaft mit viel Kapital auf die Beine gestellt wurde.
Vielleicht wird es diesen Whisky auch irgendwann bei uns geben.
Ja, es gibt ihn auch mittlerweile auch bei uns. Aber bei nur wenigen Händlern…..obendrein er ist schnell vergriffen und sehr teuer.


Gläser
Am Anfang war der Tumbler. Mit seiner klassischen Form, zylindrisch, nach oben hin etwas mehr geöffnet, hatte er jahrzehntelang seine Gültigkeit. Es war schnell möglich, das Glas auch alkoholisiert mit der Flasche, mit Eis oder mit einer Mischflüssigkeit zu befüllen.
Ein Aroma konnte sich zwar entwickeln, verflog aber leicht durch die sich nach oben erweiternde Glasöffnung. Die Nase hatte kaum eine Chance das herrliche Aroma zu genießen. Aber im Vordergrund standen damals der Geschmack und der Alkoholgenuss.
Im Verlauf der Geschichte waren Whiskyliebhaber immer mal wieder gezwungen auf andere Gläsertypen, als den Tumbler, auszuweichen. So manches Mal waren es kleine Wein-, Grappa- oder Sherrygläser. Zwangsweise wurde damals festgestellt, dass die Aromenentwicklung in diesen Gläsern um ein Vielfaches größer war, als die herkömmlichen Tumbler der Nase zukommen ließen.
Da es diese Gläser für die entsprechenden Getränke aber schon gab und mit dem traditionsgemäßen Tumbler, dieser Genuss kaum möglich war, musste ein neues spezielles Whiskyglas her.
Das Nosingglas wurde geboren.

                                                       Foto: Autor             
Mit diesem Glas wurde eine neue Phase des Whiskygenusses eingeläutet. Whisky wurde nicht mehr „nur getrunken“, sonder ähnlich wie ein Cognac vielfältig genossen. Das aufeinanderfolgende  Genießen von Aroma,  Geschmack und Nachklang (Whiskytasting) erfreute sich immer größerer Beliebtheit und ist immer noch auf dem Vormarsch.
Whiskytasting setzt sich heute beim Einsatz eines Nosingglases aus 40% Nose (Aroma), 40 % Taste (Geschmack) und 20% Finnish (Nachklang) zusammen.
Da die Entwicklung auch bei der Herstellung von Trinkgläsern nicht stehengeblieben ist, kam es zur Hochzeit mit dem klassischen Tumbler und dem Nosingglas. Es entstand, ich nenne es mal Nosing-Tumbler. Hilfestellung bei dieser Kreation leistete der gute alte Cognacschwenker. Der würde auch den gleichen Genuss bieten aber es gab ihn schon und er ist cognactypisch. Zum Whisky gehört nun mal der Tumbler.
Es wird sicherlich noch einige Zeit vergehen bis der neue Glastyp  die Akzeptanz erhält wie einst das Nosingglas.

Trinken wir das Beste daraus!

                                                                                           Fotos:  Autor
Slainthe mhath


 


Rezepte




Moorhuhn Suppe.pdf (185.44KB)
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